Magen- und Darmbeschwerden

Magen- und Darmbeschwerden

Oft lassen sich für Magen- und Darmbeschwerden keine organischen Ursachen finden. Diese als psychosomatisch zu erklären, zu akzeptieren und mit Medikamenten zu behandeln, kann wenn überhaupt nur die Symptome lindern, aber nicht die Ursachen beheben. Dabei beeinträchtigen diese Symptome die Lebensqualität von betroffenen Menschen in großem Maße:

  • Sodbrennen
  • Aufstossen
  • Völlegefühl
  • Appetitlosigkeit
  • Das Gefühl, ständig Hunger zu haben
  • Blähungen
  • Verstopfungen
  • Durchfälle
  • Unverträglichkeit auf Laktose und Fruktose
Symptome Magen- und Darmbeschwerden

Unser Verdauungssystem ist das Organ, das mit unserer Umwelt in einem intensiven Kontakt steht, da wir von außen in dieses System Nahrung geben. Der Philosoph Ludwig Feuerbach (1804-1872) hat es mit seinem Zitat auf den Punkt gebracht:

Der Mensch ist, was er isst.“

Ludwig Feuerbach (1804-1872)

Diese alte Weisheit ist heute nicht nur ein Bekenntnis zu den eigenen Vorlieben und Bekömmlichkeiten, sondern auch die Darstellung einer eigenen Weltanschauung oder klima-ethischen Einstellung, wie sie sich beispielsweise bei Vegetariern oder Veganern zeigt.

Die Ursache von funktionellen Magen- und Darmerkrankungen liegt in einem Ungleichgewicht der schädlichen und nützlichen Darmbakterien – einer sogenannten Fehlbesiedlung im Darm, die zu den oben aufgeführten Beschwerden führen kann. Diese Dysbiose kann von wiederholten Antibiotika-Therapien sowie einer ungesunden Ernährung hervorgerufen werden mit:

  • Zu viel Eiweiß und Zucker
  • Stark verarbeitete Lebensmittel
  • Zu wenig Ballaststoffen
  • Spätes Essen am Abend
  • Magensäuremangel oder -überschuss
  • Schlecht gekaute Nahrung
  • Abführmitteln und Stress
  • Bewegungsmangel
  • Hoher Konsum von Koffein, Nikotin und Alkohol
  • Vital- und Enzymstoffmangel
Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel

Eine Dysbiose im Darm spürt man (erst einmal) nicht. Sie führt aber im weiteren Verlauf zu spürbaren Veränderungen im Körper. Auf lange Sicht folgt daraus die Schwächung des Immunsystems, da die Darmschleimhaut die Nährstoffe und Vitamine nicht mehr richtig aufnehmen kann. Anfälligkeiten für Infekte aller Art werden deutlich. Die Peristaltik des Darms verlangsamt sich, wodurch die Nahrung zu lange im Darm liegt und es zu Fäulnisprozessen kommt. Die entstehenden Giftstoffe belasten nicht nur die Leber, sondern verschlechtern weiterhin die Situation im Darm. Ein Teufelskreis entsteht, an dessen Ende sich der Betroffene nicht nur immer schlechter fühlt, sondern der Darm durchlässig für unverdaute Partikel und Toxine (Leaky-Gut-Syndrom) wird.

So unterstütze ich Sie

Den Teufelkreis durchbrechen – Die Wiederherstellung einer gesunden und leistungsfähigen Darmschleimhaut ist der Therapieansatz, um die Dysbiose zu beseitigen und somit die damit zusammenhängenden Beschwerden. Das hört sich im ersten Moment einfach an, ist aber eine Herausforderung, da es hier um die Umstellung von Ess- und Lebensgewohnheiten geht. Ich ermutige jeden, sich auf diesen Weg zu begeben und unterstütze gerne mit meinen Erfahrungen, da ich selbst meine erste Klientin war. Mich quälten ein Blähbauch und immer wieder große Trägkeit im Darm, die ich allesamt in den Griff bekommen habe.

Meine Devise: In kleinen fast unmerklichen Schritten positive Veränderungen vornehmen, sodass es einem leicht fällt, diese umzusetzen und vor allem dranzubleiben. Eine Dysbiose hat sich über Monate, wenn nicht sogar über Jahre aufgebaut. Und genau diese Zeit sollte man sich nehmen, um das Milieu im Darm wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Kleine erste Maßnahmen zeigen hier schon große Wirkung. Packen wir es gemeinsam an!

Andrea Suntheim-Pichler

Friedrich-Naumann-Straße 9

35037 Marburg

+49 176 11965222

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