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11. Juli 2022 I Trinken

Ohne Nahrung können wir Menschen über Wochen auskommen. Ohne Wasser überleben wir nur drei bis vier Tage, weil wir Wasser nicht speichern können. Der menschliche Organismus besteht bis zu 80% aus Wasser, das sich im Körper in einem ständigen Kreislauf befindet.

Es ist in allen Organen, in den Körperflüssigkeiten (Schweiß, Blut und Lymphe) und in jeder Zelle. Wasser befeuchtet unsere Schleimhäute, ist elementar für alle Abläufe im Körper und dient der Ausleitung von Stoffwechselendprodukten aus dem Körper. Fehlt es, haben wir ein richtiges Problem. Um das zu vermeiden, habe ich in diesem Blog die wesentlichen Empfehlungen zusammengestellt, damit Sie wissen, wie Sie Ihren Wasserhaushalt im Griff behalten können.

#regelmäßig

Es bringt nichts, wenn die empfohlene Trinkmenge für den Tag erst nachmittags weggetrunken wird, weil man das Trinken schlechthin einmal wieder vergessen hat oder weil keine Zeit dafür war. Mit dieser Maßnahme werden nur die Nieren und die Blase gespült. Nur bei einer Blasen-entzündung macht das Sinn, um die Bakterien aus der Blase herauszuspülen.

Um das Wasser auf die Organe, die Schleimhäute, z.B. Bronchien und Darm, und Zellen – also dort, wo wir es für die lebensnotwendigen Abläufe benötigen – zu verteilen, ist es sehr wichtig, dass regelmäßig und in kleinen Mengen über den Tag verteilt getrunken wird. Bei mir sollte die tägliche Trinkmenge bei ca. 2,0 Litern pro Tag liegen. Wie sich die richtige Menge errechnet, ist unter #Trinkmenge in diesem Blog nachzulesen. Diese zwei Liter teile ich mir in vormittags und nachmittags  auf und komme somit auf 200 ml, die ich pro Stunde trinke. Somit stelle ich sicher, dass es in meinem Wasserhaushalt zu keinen Lücken kommt und ich jederzeit bestens versorgt bin.

#was

Ganz einfach: Wasser. Still und ohne Kohlensäure. Aus der Leitung oder, wem das nicht so liegt, aus der Flasche in Form von natürlichem Mineralwasser. Hier kann man sich durch das große Angebot einfach einmal durch trinken. Dabei entscheidet der Geschmack. Ich empfehle jedoch darauf zu achten, dass das Wasser möglichst aus einer artesischen Quelle stammt. Hier steigt das Wasser aufgrund von geologischen Besonderheiten der wasserleitenden Erdschichten aus eigener Kraft an die Oberfläche. Somit zeichnet sich dieses Wasser durch besondere Reinheit und flüssigkristaline Eigenschaften aus. 

Heilwasser verfügt über einen höheren Anteil an Mineralien und Spurenelementen als Leitungs- oder Mineralwasser. Je nach Beschwerden werden Heilwasser mit unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzung empfohlen. Hier sollte man jedoch einen genauen Blick auf die Zusammensetzung werfen, wenn man einen Gesundheitseffekt erzielen möchte.

#wann

Am besten zwischen den Mahlzeiten. Oder anders gesagt: nicht zu den Mahlzeiten. Der Grund dafür ist einfach erklärt: Sobald sich unser Magen mit Essen füllt, werden die für die Verdauung wichtigen Säfte aktiviert. Hier leistet die Magensäure beispielsweise eine sehr wichtige Aufgabe.

Aufgrund ihrer Zusammensetzung ‘desinfiziert’ sie die Lebensmittel und beseitigt die erstem Unruhestifter, die eventuell zu einem Infekt oder Unwohlsein führen. In der Magenschleimhaut werden beim Eintreffen von Nahrung wichtige Enzyme für unsere Verdauung aktiviert. Und später beim Übergang in den Dünndarm hat die Gallenflüssigkeit ihren großen Auftritt, die für die Fettverdauung unverzichtbar ist.

Trinken wir zu unserem Mahlzeiten, verdünnen wir diese Säfte und erschweren es unserer Verdauung, optimal  zu arbeiten. Völlegefühl, Blähungen und Verstopfungen können die Folge sein.Am besten eine halbe Stunde vor dem Essen das letzte mal trinken und nach dem Essen eine Stunde mit dem Trinken warten.

#unterwegs

Zu Hause oder am Arbeitsplatz klappt es mit dem Trinken in der Regel ganz gut. Das ist geübt und der Prozess läuft ohne großes Nachdenken. Sobald man unterwegs ist, sei es auf Reisen mit dem Auto und Zug oder bei Freizeitaktivitäten, wird Trinken oft zur Nebensache. Kopfschmerzen und Müdigkeit können die ersten Symptome sein, wenn der Wasserhaushalt des Körpers in Schieflage gerät. 

Getränke unterwegs zu kaufen ist oft teuer und belastet die Umwelt mit Müll oder unnötigen Recyclingprozessen. Die Lösung ist das Mitnehmen von Wasser. Ich persönlich bin kein Freund von Flaschen aus Plastik, auch wenn diese leichter sind. Im Plastik können Fremdstoffe (z.B. Bisphenol A) sein, die einen negativen Einfluss auf Hoden, Eierstöcke und Brustdrüsen haben. Besonders in Kombination mit Wärme. Ideal für das Wasser unterwegs sind Flaschen aus Glas, das vor Bruch  mit einer entsprechenden Ummantelung gepolstert ist oder aus Edelstahl. Diese lassen sich zudem aufgrund ihrer glatten Oberfläche auch besser reinigen und sind nicht so anfällig für einen Pilzbefall. In jedem Fall nach Gebrauch gut ausspülen und vollständig trocknen lassen, ehe sie zum nächsten Einsatz kommen.

#geschmack

Und irgendwann kommt der Moment, da schmeckt Wasser fad und langweilig. Dann braucht es Geschmack, um motiviert Wasser zu trinken. Und bei der Anreicherung mit Geschmack ist erlaubt, was schmeckt. 

Ein paar Beeren oder einfach klein geschnittenes Obst in die Wasserkaraffe geben und im Wasser ziehen lassen. Ich lasse alle Geschmacksverstärker im Wasser bis die Karaffe leer ist.

Probiert es mal mit Rosenblättern, Gurkenscheiben, Ingwer, Rosmarin oder Basilikum. Wichtig ist, dass alles vorher gut gewaschen wird.

Selbstverständlich kann auch Tee dem Wasser eine besondere geschmackliche Note geben. Besonders geeignet sich getrocknete oder frische Kräuter. Von Früchtetee rate ich ab, da dieser aufgrund seiner Säure nicht so gut vertragen wird.

#trinkmenge

Die Basisregel für die Ermittlung der richtigen Trinkmenge lautet: pro Kilo Körpergewicht 30 ml. Wiegt jemand beispielsweise 75 kg, dann sollte die tägliche Trinkmenge 2,25 Liter betragen.

Soweit so gut. Jetzt gibt es aber einige Faktoren, die diese Trinkmenge bei einer gesunden Person beeinflussen  können. Hitze und aktiver Sport fordern dem Wasserhaushalt einiges ab, weil der Körper eine Möglichkeit sucht, sich abzukühlen. Dies erfolgt durch das Schwitzen, bei dem der dünne  Wasserfilm auf der Haut verdunstet. Dabei entsteht die sogenannte Verdunstungskälte, um die Körpertemperatur im Lot zu halten. In dieser Situation ist es wichtig, dass die tägliche Trinkmenge erhöht wird.

Auch kranke Menschen benötigen mehr Wasser, besonders wenn sie fiebern. Menschen, die sich hohen Höhen aufhalten, z.B. Bergsportler, benötigen auch mehr Wasser, da sie zum einen durch die sportliche Betätigung mehr Wasser über die Atemluft wieder abgeben und die Luftfeuchtigkeit in der Höhe geringer ist. 

Ausgewogenheit ist das Zauberwort. Achten Sie auf das, was Ihnen Ihr Körper sagt. Und zu guter Letzt empfehle ich immer einen Blick in die Toilettenschüssel nach dem Pinkeln. Hat der Urin die Farbe von Apfelsaft, dann war die Trinkmenge zu gering. Ist das Pipi jedoch hell und fast klar, dann ist alles im Lot.

Andrea Suntheim-Pichler

Am Kaufmarkt 2

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